Pressestimmen Monsieur Pierre geht online

Luftikus trifft Schwerenöter
Premiere von “Monsieur Pierre geht online” strapaziert Lachmuskeln im Theater Pforzheim

“[…] Die Inszenierung lebt vom überspitzten Slapstick, Situationskomik und einem originellen Bühnenbild (Klaus-Peter Platten). Letzteres ist zweigeteilt: links die schnieke Wohnung der Business-Tochter Sylvie, rechst die Chaos-Bude von Internet-Charmeur Pierre. Getrennt werden diese beiden Sphären durch eine überdimensionierte Leinwand, auf der Monsieur Pierre alte Filme mit seiner verstorbenen Frau betrachtet. Später wird der Bildschirm zum virtuellen Treffpunkt mit Dating-Chats und deinem rot glitzernden Bistro, in dem sich die beiden Herren mit ihrer Angebeteten einfinden. […]
Das Publikum lachte an vielen Stellen und verließ das Theater bestens gelaunt. Zudem spricht das Stück weitere Themen unserer Zeit an: die Vereinsamung im Alter, die Trauer nach dem Tod der besseren Hälfte, aber auch das Internet als Raum der neuen Möglichkeiten. Der Film repräsentiert eher den subtileren französischen Charme, während die Inszenierung die Pointen gefühlt maximal ausreizt – beides ist reizvoll und sehenswert.”

Lilli Weber, Pforzheimer Kurier vom 01.12.2025

Komödie übers Alter trifft einen Nerv
Die Premiere von “Monsieur Pierre geht online” im Stadttheater Podium ist bereits ausverkauft

“[…] Es ist ein leichtes, charmantes Stück und zugleich eine Geschichte mit Tiefgang über das Thema Alterseinsamkeit und “die virtuelle Welt mit ihren ganzen Möglichkeiten des Versteckens, Verstellens und Maskierens”, schwärmt Regisseurin Nicole Felden, die das Werk vorgestellt hat.”

Birgit Metzbauer, Pforzheimer Kurier vom 28.11.2025

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